Pfingsten

Dieser Feiertag religiösen Ursprungs findet immer 50 Tage, also etwa sieben Wochen, nach Ostern statt - ausgehend vom Ostersonntag. Der Geburtstag der Kirche kann daher sowohl im Mai als auch im Juni stattfinden - je nach Osterdatum. Hierbei ist der frühestmögliche Termin der 10. Mai und der spätestmögliche der 13. Juni. Generell ist das Frühjahr nicht nur wegen des Wetters, sondern besonders wegen der vielen Feiertage beliebt. Einige Bundesbürger dürfen sich nach Pfingsten noch auf Fronleichnam freuen. Für andere hingegen ist der Pfingstmontag der letzte reguläre Feiertag des ersten Halbjahres.

Pfingsten bei schönem Frühlingswetter
An Pfingsten gibt das Wetter meist Gelegenheit zu schönen Ausflügen.

Zeit zum Entspannen

Wir alle freuen uns besonders auf den Pfingstmontag, der in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag ist. Pfingsten ist praktisch ein ‚doppelter Feiertag', der aus Pfingstsonntag und -montag besteht - wobei der Sonntag vornehmlich eine rein historische Bedeutung einnimmt und Arbeitnehmern in der Regel keine Vorteile bringt - anders als der Pfingstmontag. Ein langes Wochenende also, das aber auch in Österreich, Luxemburg und Teilen der Schweiz genossen wird. Bei der Planung von Reiserouten sollten also auch die Nachbarländer mit berücksichtigt werden.

Bräuche und Feiern

Diejenigen, die evtl. durch die Stau- und Wetterprognosen abgeschreckt wurden, können sich den freien Tag mit einem der vielen, teilweise noch heute gepflegten Pfingstbräuche versüßen. Diese sind von Region zu Region komplett unterschiedlich und oft auch nur regional bekannt. In Niedersachsen finden Sie mit etwas Glück geschmückte Bäume oder Ortseinfahrten - die sogenannten Pfingstbäume. Unter Umständen sehen Sie in einigen norddeutschen Gegenden sogar geschmückte Pfingstochsen. Pfingstritte zu Pferd und mit Birkengrün geschmückte Kirchen sind da schon üblicher und fallen in einigen Regionen besonders häufig auf.

Pfingsten abschaffen?

Die Franzosen mussten drei Jahre lang auf ihren Pfingstmontag im ursprünglichen Sinn verzichten und als unbezahlten Feiertag in Kauf nehmen, bevor er 2008 wieder regulär eingeführt wurde. Auch in Deutschland meldeten sich Gruppen zu Wort, die für eine Abschaffung des Feiertags plädierten - insbesondere Wirtschaftsverbände. Dies wurde im Bundestag jedoch nahezu einstimmig abgelehnt. Ein Grund zur Freude also, denn der Pfingstmontag scheint nicht gefährdet zu sein und kann auch in Zukunft als arbeitsfreier Tag genossen werden.

Geschichte

Gefeiert wird das Pfingstfest bereits seit dem dritten Jahrhundert. Erwähnt wird es als christliches Fest erstmals um 130. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei Pfingsten ursprünglich um einen jüdischen Feiertag handelt und auf das Fest Schawuot zurückgeht. Christen feiern Pfingsten, weil der Heilige Geist, gemäß des Neuen Testaments, den Jesus prophezeit hatte, auf die Erde kam und den lebendigen Glauben verkündete, dass Jesus wieder lebte. Pfingsten wird auch als Geburtstag der Kirche bezeichnet, sodass es sowohl ein kirchliches Fest ist als auch gleichzeitig den feierlichen Abschluss der Osterzeit darstellt.

 

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