Reformationstag

Anders als Fronleichnam ist der Reformationstag kein katholischer, sondern ein evangelisch-lutherischer Feiertag. Jedes Jahr kommen am 31. Oktober die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den Genuss eines arbeitsfreien Tages. In allen anderen Teilen Deutschlands ist der evangelische Feiertag ein regulärer Werktag.

Reformationstag
Reformationstag

Shoppen bei den Nachbarn

Zu einer ausgiebigen Shopping-Tour laden die Nachbar(bundes)länder ein. In Baden-Württemberg ist zum Beispiel schulfrei. In den umliegenden Ländern wie Belgien und Co. wird dieser Tag jedoch nicht als regulärer Feiertag angesehen. Lediglich bei unseren Eidgenossen wird der Reformationssonntag am ersten Sonntag im November gefeiert. Aber auch in Österreich ist am 31. Oktober zumindest schulfrei, weshalb bei Reisefreudigen auch die Verkehrslage, wenn nicht sogar die Hotelauslastung vor einer Fahrt zu den Nachbarn geprüft werden sollte. Außer in Deutschland wird auch in Chile und Slowenien an die Lehren Luthers mit einem gesetzlichen Feiertag gedacht.

Hintergrund

Gottesdienste finden auch in den Bundesländern statt, in denen der Reformationstag kein gesetzlicher Feiertag ist. Der Überlieferung nach schlug Martin Luther am 31. Oktober 1517 die 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und regte damit zum Nachdenken an. Dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde der Reformation, woran der jährliche Reformationstag erinnern soll.

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