Wiesbaden, Frankfurt und Bamberg
Auch Hessen hat in Sachen Weihnachtsmärkten einiges zu bieten. Der Frankfurter Markt lockt jährlich besonders viele Besucher an und zeichnet sich durch ein atemberaubendes Stadtbild, geprägt durch die Römerkirche, aus. Die große Krippenbühne ist ein Highlight für große und kleine Besucher und lässt auf dem historischen Paulsplatz manches Weihnachtsherz höher schlagen. Auf dem Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden wird es ebenfalls romantisch, denn auch hier liegt Weihnachtsduft in der Luft – nicht zuletzt dank mehr als 130 gemütlichen Ständen und einem 30 Meter hohen Weihnachtsbaum, der mit 1.000 Schleifen und 3.000 Glühbirnen in die Höhe ragt. Klein aber fein ist der Bamberger Weihnachtsmarkt, der am Marxplatz im Herzen der City das Verlangen nach Lebkuchen, fränkischen Spezialitäten und klassischen Weihnachtsartikeln deckt. Bamberg hat mit über 2.500 Einzelgebäuden die größte Altstadt Deutschlands und ist auch zur Weihnachtszeit einen Besuch wert.
Ab in den Süden: Nürnberg und München
Ab in den Süden: Nürnberg und München Wer kennt ihn nicht, den Nürnberger Christkindlmarkt. Freitags, vor dem ersten Advent, eröffnet das Christkind mit einer stimmungsvollen Ansprache den wohl bekanntesten Weihnachtsmarkt Deutschlands. Hier geht es besonders traditionell zu, denn etwa 200 Händler präsentieren beliebte altmodische Ware und ein besonderes Mitbringsel, die „Nürnberger Zwetschgenmännle“. Tannengirlanden aus Plastik und Weihnachtsmusik vom Band sind tabu, denn das Marktamt ist in der Vorweihnachtszeit besonders aktiv, damit der Christkindlmarkt seine malerische, altbewährte Kulisse behält. Der größte Weihnachtsmarkt Münchens ist der Christkindlmarkt am Marktplatz, im Herzen der Metropole. Besucher freuen sich auf Bratwurstsemmeln und lieb gewonnene Traditionen, die mit einem täglich wechselnden Musikprogramm stimmungsvoll abgerundet werden.