Besonders gefährdete Personenkreise

Viele Ärzte sind der Meinung, dass insbesondere gesundheitlich vorbelastete Personen bzw. chronisch Kranke eine Impfung mit „Pandemrix" dringend in Erwägung ziehen sollten. Auch für Vielreisende wäre es besonders ratsam, vorsorglich zum Arzt zu gehen. Zugelassen ist eine Impfung bereits ab einem Alter von ca. sechs Monaten, sodass auch Kleinkinder theoretisch empfänglich für den Impfstoff sind. Wirklich getestet wurde das Mittel allerdings erst bei Kindern in einem Alter ab drei Jahren. Im Zweifelsfall verschafft ein Beratungsgespräch mit dem Arzt des Vertrauens schnell Sicherheit. Das Risiko einer Erkrankung von Kleinkindern, die noch nicht geimpft werden können, kann jedoch stark verringert werden, wenn sich beide Elternteile mit „Pandemrix" sicherheitshalber impfen lassen. Jüngste Todesopfer zeigen jedoch, dass auch Menschen ohne erkennbare Vorerkrankungen und Vorbelastungen gefährdet sind, und zwar aller Altersklassen.

Hygiene ist alles

In vielen Schulen ist es bereits Pflicht, dass sich Schüler und Lehrer nach jedem Niesen oder Husten die Hände waschen müssen. Häufiges Händewaschen und eine vorbeugende Hygiene sind das Nonplusultra, um die Grippe fernhalten zu können. Sofern es vermeidbar ist, sollte direkter Hautkontakt mit anderen vermieden werden, wozu unter anderem das obligatorische Händeschütteln gehört. Nach dem Kontakt mit Türklinken oder ähnlichen Gegenständen, die von vielen Menschen benutzt werden, sollte man sich weder die Augen reiben noch durch das Gesicht streichen, sondern vielmehr möglichst die Hände desinfizieren. Damit das auch unterwegs gut funktioniert, sind feuchte Hygienetücher von Vorteil.

Vorbeugung und Umsicht

Hygienemittel sollten insbesondere bei der bevorstehenden kalten Jahreszeit in keiner Jacken- oder Handtasche fehlen, wo beide Grippen aufeinander treffen und die Ansteckungsgefahr erhöhen. Menschenansammlungen sollten, sofern möglich, vermieden werden. Diskotheken und überfüllte Hörsäle an der Universität sind ebenso ‚gefährliche' Orte, wie Warteschlangen an Kassen. Da diese Orte von vielen Personen allerdings nicht ohne weiteres gemieden werden können, wären ein Informationsgespräch beim Arzt und eine vorsorgliche Impfung generell ratsam. Besonders sensibel sollte man derzeit schon auf kleine Symptome reagieren, die auf einen grippalen Infekt hinweisen könnten, denn schnell entsteht hieraus die Grippe und im Handumdrehen werden Mitmenschen angesteckt, die unter Umständen für Wochen außer Gefecht gesetzt werden.

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